Referate des Jahres 2010

Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben. Aber es hat nur genau so viel Sinn, wie wir im geben.

SVP Zürich, Schifffahrt Juli 2010

Geschätzte SVP-lerinnen und SVP-ler, geschätzte Sympathisanten

…und was könnte es für einen besser „Sinn“ geben als sich für unsere Schweiz und unser Land einzusetzen. Für eine Zukunft für unsere Kinder, die genauso  schön sein soll, wie sie unsere Vorväter für uns erkämpft haben?....und eines kann ich euch sagen, ich freue mich auf jeden Tag, ich liebe meine Arbeit als Parteipräsidentin. Ich schätze Herausforderungen, ich diskutiere und streite gerne, ich suche gerne nach Lösungen, ich setze mich gerne mit neuen Themen auseinander und ich kenne dank der Politik viele interessante Leute. Als Parteipräsidentin komme ich - zugegeben – auch mal an meine Grenzen – aber diese werden jedes Mal etwas weiter – und ich kann fast täglich neue Erfahrungen zu sammeln.

Wenn ich ein Thema zu bearbeite habe, so will ich am Schluss immer die beste Lösung. Um zu diesen Lösungen zu kommen will ich diskutieren und streiten – ich schätztes gar nicht, wenn mir jemand einfach Recht gibt…. ich erwarte von allen Beteiligten „aktives Mitmachen“. Der Fraktionschef und ich fighten manchmal über mehrere Tage. Das Ziel ist immer: Die Beste Lösung – dieses Ziel - ist es eben wert, darum zu kämpfen.

Ich bin sicher nicht das was man „bequem“ nennt, ich bin zielorientiert, kritisch und wahrscheinlich oft zu "fadegrad" und zu konsequent – Eigenschaften, die man bei einer Frau nicht unbedingt schätzt....Ohne Mut und ohne starken Willen erreicht man aber nichts, man findet höchstens bequeme Lösungen, aber sicher nicht die besten Lösungen. Bei uns im Kanton Schwyz arbeiten wir sehr viel im Team. Wir haben das Parteipräsidium (4 Pers.) und die Geschäftsleitung (11 Pers.)

Der Kantonalvorstand – das eigentliche Haupt-Gremium - besteht aus allen OPP und allen kantonalen und nationalen Mandatsträgern. Ein wirklich schwieriges Gremium zum führen und leiten. Da prallen unterschiedlichste Meinungen aus der Basis und aus der Fraktion aufeinander. Ein Gremium, wo man als Präsidentin wirklich gefordert wird…

Als Präsidentin ist die enge Zusammenarbeit mit dem Fraktionschef sehr wichtig. Zudem nehme ich an fast jeder Arbeitsgruppensitzung der Fraktion und an den Fraktionssitzungen teil, bin in jede Vernehmlassung involviert und begleite die Kantonsratssitzungen – selber bin ich nicht im Kantonsrat.

Warum tue ich das? Ich bin ein bodenloser Optimist. Ich glaube wirklich dran, dass unsere Schweiz eine Zukunft als neutraler, unabhängiger, demokratischer und sicherer Staat hat. Ich glaube an die Kraft unsere Demokratie. Europa will die Schweiz einverleiben, was einer Vernichtung gleich kommt. Um selber besser dazustehen, um das machtkorrupte Fehlkonstrukt zu rechtfertigen. Die EU-Machtpolitiker können es sich nicht leisten,  dass ein so kleines, isoliertes Land, das ohne Freunde in der Welt dasteht – zu einer Wohlstandsinsel mitten in Europa wird. Warum nehme unsere Einwanderungszahlen zu? Warum kommen immer mehr Arbeiter und Spezialisten in die Schweiz? Warum bringen immer mehr EU-Bürger ihre Ersparnisse zu uns, obwohl es ja eigentlich kein wirkliches Bankkundengeheimnis mehr gibt?  Tja, ich würde auch lieber auf einer Insel leben als mit den EU-Haien schwimmen…

Nur, unsere Insel hat nicht unendlich viel Platz und wir können nicht alle, die angeschwemmt werden aufnehmen und versorgen. Immerhin, können wir denen, welche es dringendsten brauchen helfen.  Aber nur so lange, wie es uns auch noch einigermassen gut geht. Darum müssen wir – im Namen der Solidarität und im Namen der Menschenrechte – Sorge tragen zu unserer Schweiz. …und hier haben wir den Konflikt mit „den linken Parteien - SP, CVP und FDP“.

Nein sagen ist nicht "Nett". Aber ehrlich gesagt, es ist auch nicht „Nett“ und schon gar nicht „fair“ von all den EU-Bürgern und sonstigen pseudo-Flüchtlingen, wenn sie ihr eigenes Land im Dreck hocken lassen, aus puren Egoismus davon laufen und es sich in der Schweiz gut gehen lassen. Aber wie lösen wir das Problem? Da braucht es eben Optimisten wie uns SVPler – die an eine demokratische, unabhängige, neutrale und sichere Schweiz glauben.

Jeder kann nämlich etwas für unser Daheim – unsere Schweiz – tun. Jeder an seinem Platz. Fangen wir mal im Kleinen an: Die kleinste Zelle der Gesellschaft ist die Familie. Eine Familie besteht aus Mutter, Vater und Kindern. Hier mache ich bereits das erste Zugeständnis an unsere moderne Zeit – es müssen nicht unbedingt EIGENE Kinder sein – aber bitte, wenigstens soll der Vater männlich und die Mutter weiblich sein – da lass ich nicht mit mir handeln….

… wenn also ein gemischtes Elternpaar Kinder haben will – und auch das könnten wir ja heutzutage sehr gut steuern, selbst wenn der Papst an dieser Steuerung keine Freude hat – so sollen diese Eltern auch die Verantwortung für ihre  Kinder übernehmen. Übrigens sind Kinder nicht nur eine Last – sondern auch eine Lust – ich habe selber drei Kinder und ich weiss wieviel Freude und Spass wir zusammen haben.

Vor ein paar Wochen war ich an einer Fokustagung der EKFF im Kursaal in Bern als Podiumsteilnehmer eingeladen. Titel: Die Familie zwischen Moderne und Tradition. Es haben 5 Soziologen gesprochen – wovon die Hälfte Ausländische… Diese haben dann erklärt, dass es die Familien zum einen nicht mehr gibt – und zum andern gar nie wirklich gegeben hat. Es wurde so kompliziert gesprochen und die Argumente wurden derart weit hergeholt – bis zurück zu den alten Griechen, dass ich behaupte der eine Soziologe hat nicht verstand, was der andere gesagt hat.

Auf dem Podium hat man mir dann erklärt, dass ich wohl Mutter sein soll aber Daheim doch klar diskriminiert werden und doch lieber einer anspruchsvollen Arbeit ausser Haus nachgehen sollten  - zum Wohle und zum Erhalt der Gesellschaft. Da müssen doch jeder vernünftigen Frau die Haare zu Berge stehen ! Ich lasse mir als emanzipierte Frau doch nicht sagen, ich sei für einen „Reproduktionswert“ von 2.1 verantwortlich und es entspricht sicher nicht dem hochgelobten Linken Gleichstellungsartikel, wenn ich als Frau zur „Gebärmaschine“ mit Reproduktionsverantwortung gemacht werde. Dagegen wehre ich mich – und ich frage mich echt, ob diese Soziologen und „Möchte-Gerne-Familienpolitiker“ überhaupt einen Funken Respekt gegenüber ihren Müttern und ihren Frauen empfinden.

Übrigens haben wir auf dem Podium von 45 Min. während 40 Min über unsere SVP Familieninitiative gesprochen – was mir deutlich zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Es kann und darf nicht sein, dass in unserem Lande nur noch von „Reproduktionswert“ gesprochen wird – und die traditionellen Familien derart dikriminiert werden. Gott sei Dank haben wir unsere Familieninitive – und viele Helfer, die bereit sind die Unterschriften zusammen zu tragen. Gemäss einem Vorschlag vom Bundesrat sollen künftig ausserfamiliäre Betreuung mit 12'000 Steuerabzug subventioniert werden, die Eigenbetreuung ginge bei dem Vorschlag, leer aus. Die SVP hingegen will, dass die eigenverantwortlichen Familien nicht diskriminiert werden dürfen und mindestens den gleichen Steuerabzug bekommen müssen. Eigentlich kann da doch gar niemand mit gesundem Menschenverstand dagegen sein – oder? Da hat die SVP genau den wunden Punkt getroffen und ist wieder mal auf dem richtigen Weg

Genau – wie wir auch bei der Minarettinitiative den wunden Punkt getroffen haben – da geht es um den Schutz unsere Christlichen Werte. Auch bei der Ausschaffungsinitiative haben wir diesen wunden PUnkt getroffen – und da geht es um unsere Sicherheit. Wir dürfen keine Kompromisse machen, wenn es um den Schutz der Familien geht, wenn es um den Schutz unsere christlichen Werte geht und wenn es um unsere SIcherheit geht.

Darum ist der Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative "fertiger Hafenkäs". Wie kann den jemand dafür sein, dass ein ausländischer Mehrfachvergewaltiger und Mördern nur „vielleicht“ ausgeschafft werden muss….je nach Gutdünken der Behörden. Entscheiden würde nämlich im Zweifelsfall – nach etlichen, steuergelderverschlingenden Einsprachen - genau diejenige Instanz – die Einbürgerungen an der Urne für verfassungswiderig erklärt hat, nämlich die Richter. Welche im übrigen auch die Familieninitiative "für Steuerentlastungen bei Eigenbetreuung" im Kanton Schwyz als verfassungswiderig erklärt haben. Es sind genau die selben linken Richter und Verschleierungsparteien SP, CVP und FDP, die den unnützen Gegenvorschlag zur Ausschaffungsinitiative der SVP erfunden haben. Diejenigen welche eben als heeres Ziel die Aufnahme in den erlauchten Kreise der EU-Macht-Politiker  sehen…..  und als ob das Volk dumm wäre, versuchen sie uns nun den gescheiterten EWR oder ein neues Rahmenabkommen mit der EU als „den Himmel auf Erden“ zu verkaufen.

Da ist unsere Initiative Bundesratswahlen vor das Volk wirklich dringendst notwendig. Denn wie sagt ein Volksmund: Jedes Volk hat jene Regierung, die es verdient ! Möglich, dass es bereits Schweizerinnen und Schweizer gibt, die diese Regierung verdienen – aber die echten Eidgenossen mit dem Schweizerkreuz im Herzen und nicht nur auf dem Papier – jene Eidgenossen verdienen mit Sicherheit eine andere, ehrliche und loyale Regierung!

Es wird Zeit, dass wir wieder die Mistgabeln in die Hände nehmen und unser Land befreien – befreien von den Steuervögten, befreien aber auch von den eigenen Seelenverkäufern.

Meine Zuhause – unsere Schweiz soll ein Zuhause sein in welchem meine Kinder in Freiheit, in Sicherheit und Wohlstand leben können – Ich will auch für die Zukunft eine demokratische Schweiz mit christlichen Werten, mit dem Kreuz auf der Flagge, mit Schweizer Kultur und Mundart, eine Schweiz für die Eidgenossen, das ist meine Vision und darum bin ich Kantonalpräsidentin bei der SVP !

Meine Politik

Ich setze mich für eine unabhängige, sichere und selbstbewusste Schweiz ein. Die Schweiz braucht mehr mutige Nationalrätinnen.

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Mein Wahlkampf

Ich kandidiere am 23. Oktober 2011 für meine erste Amtsdauer als Nationalrätin des Kantons Schwyz.

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